Chronik
Bödexen wird urkundlich erstmals erwähnt in den sogenannten Corveyer Traditionen.
Dort heißt es unter der Nr. 117:
"Marcbodo und Giki sowie der Sohn Hunwardi an Stelle des Vaters übertrugen / schenkten vier Höfe, zwei in Bodikeshus(un) und zwei anderweitig gelegen für das Seelenheil des Hoger und das seines Vaters Marcward und der Mutter Ricsuit.
Zeugen: Beuo, Aldmer, Anulo, Wulfger, Pumi und zwanzig andere."
Diese Schenkung erfolgte vor dem Jahr 836, da der Zusatz "ad reliquias sanctorum martirum Stephani atque Viti..." fehlt.
Der Wohnort Bödexen bestand aber wohl schon Jahrhunderte früher, denn in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat Herr Wilhelm Koss, Besitzer der Mittelmühle, in der Bödexer Gemarkung "Hudekamp" ein Steinbeil gefunden.
Aus der Steinzeit / Bronzezeit stammen die Hügelgräber, die sich auf dem Herbstberg (Urwald) befinden.
Der Name Bödexen ist sächsischen Ursprungs.
In den Traditionen im 9. Jahrhundert lautet der Name "Bodikeshusun" (Haus / Hof des Bodo)
Im Jahre 1185 war daraus Bodikessen geworden (Bischof von Paderborn schenkt den Zehnten in Bodikessen an Corvey)
Anlässlich einer Volks- und Gebäudezählung im Jahre 1700 wird der Name des Ortes mit Böxen bezeichnet.
Der Ort Bödexen liegt am südlichen Fuß des Köterberges in einem ca. 2 km langen Tal. Es ist ein Straßendorf d.h. Haus reiht sich an Haus wie Perlen an einer Perlenschnur.
Neben den Gebäuden ist im Tal nur noch Platz für den Mühlenbach und die Landstraße L823, die nach Albaxen im Osten bzw. nach Fürstenau im Westen führt.

